Granitplatten ungleichmäßig dick auf Beton verlegen: Anleitung, Tipps & Risiken?

In diesem Forum sind Sie: Balkon und Terrasse

Granitplatten ungleichmäßig dick auf Beton verlegen: Anleitung, Tipps & Risiken?

Hallo Bauspezialisten,
wie der Titel schon verrät, möchte ich meine alten Granitplatten (grau bruchrau) auf meiner Terrasse wieder verlegen. Dazu möchte ich erst mal beschreiben wie diese Platten vor ca. 19 Jahren verlegt wurden.
Zuerst hat der Fliesenleger 3 bis 4 Eimer handfeuchten Beton (soweit ich weiß, waren es 7 Schaufeln Sand und 3 Schaufeln normaler Zement) auf die Betonplatte verteilt. Auf den noch handfeuchten Beton wurde ein mit Trasszement angerührter Mörtel aufgetragen und darauf die Granitplatten verlegt, wobei der die unterschiedlichen Plattenstärken beachten musste. Und dieser Vorgang wiederholte sich natürlich, bis die Terrasse fertig war.
Danach wurden die 3 mm Fugen mit einer Trasszement-Quarzsand-Schlämme verfugt.
15 Jahre lang hielt diese Unterkonstruktion, ab diesen Zeitpunkt hat sich das Unkraut immer mehr durchgesetzt, wo ich in diesem Jahr einen Schlussstrich setzen möchte.
1. FRAGE: Gibt es eine bessere Alternative? Wenn JA welche?
ODER: Darf ich anstatt des oben beschriebenen handfeuchten Betons auch Split verwenden? (siehe Zeichnung) Ich nenne Sie Herrmann'sche Verlegung. 😉
Da dicke Platten gerne für draußen auf Split verlegt werden und ich meine teuren Granitplatten nicht weg werfen möchte, bin ich auf diese (vielleicht absurde) Idee gekommen. Ich freue mich auf eure Meinungen!
2. Frage: Es soll eine Art Harzmischung für Fugen geben. Ist diese für meine Platten geeignet? Wenn Ja, auf was muss ich achten?
Danke im Voraus für eure Antworten
Gruß
Rainer

Anhang:

  • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Frage "Granitplatten ungleichmäßig dick auf Beton verlegen: Anleitung, Tipps & Risiken?" im BAU-Forum "Balkon und Terrasse"
Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  • Name:
  • FJRainer
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Verlegung auf reinem Splitt ist bei bestehendem Betonuntergrund unzulässig – hohe Risiken für Setzungen, Stolperfallen und statische Instabilität.

    🔴 KRITISCH: Harzfugenmörtel darf bei alten, porösen Granitplatten ohne vorherige fachliche Feuchte- und Untergrundanalyse nicht verwendet werden – Frostschäden und Fugenversagen drohen.

    ⚠️ WICHTIG: Unebener Betonuntergrund oder fehlendes Gefälle (min. 1–2 %) führt zu Staunässe, Frostschäden und Entwässerungsversagen.

    ⚠️ WICHTIG: Plattendickenunterschiede müssen ausschließlich über ein präzises, tragfähiges Mörtelbett (z. B. Drainagemörtel oder Trasszementmörtel) – nicht über Splitt oder Kies – ausgeglichen werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um Granitplatten unterschiedlicher Dicke auf Beton zu verlegen, ist ein sorgfältiger Aufbau wichtig. Ich empfehle folgendes Vorgehen:

    • Untergrund vorbereiten: Der Betonuntergrund muss sauber, tragfähig und eben sein. Unebenheiten können mit einer Ausgleichsschicht beseitigt werden.
    • Mörtelbett: Ein Trasszementmörtel ist ideal, da er Ausblühungen reduziert. Die Dicke des Mörtelbetts muss die unterschiedlichen Plattenstärken ausgleichen.
    • Verlegung: Die Platten mit leichtem Gefälle (ca. 1-2%) verlegen, damit Wasser ablaufen kann. Verwenden Sie eine Richtlatte und Wasserwaage, um eine ebene Fläche zu gewährleisten.
    • Fugen: Die Fugen sollten ausreichend breit sein (mind. 5 mm), um Spannungen aufzunehmen. Verfugen Sie mit geeignetem Fugenmörtel für Naturstein.

    🔴 Gefahr: Bei unzureichender Vorbereitung des Untergrunds oder falscher Mörtelwahl können sich die Platten lösen oder Risse bilden.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um die richtige Materialauswahl und Ausführung sicherzustellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer beschreibt die Wiederverlegung von 19 Jahre alten Granitplatten auf einer Terrasse und fragt nach Alternativen zur ursprünglichen Beton-Mörtel-Konstruktion. Die ursprüngliche Verlegung auf handfeuchtem Beton mit Trasszementmörtel hielt 15 Jahre, bevor Unkrautbefall einsetzte. Der Nutzer erwägt nun eine Verlegung auf Splitt (sogenannte "Herrmann'sche Verlegung") sowie die Verwendung von Harzfugenmörtel.

    🔴 Gefahr: Die Verlegung von Granitplatten auf einer reinen Splittschicht ohne ausreichende Tragschicht und Randbefestigung birgt ein hohes Risiko für Setzungen, unebene Flächen und Stolperfallen. Bei einer Terrasse mit Betonuntergrund ist Splitt als alleinige Bettung ungeeignet, da er keine ausreichende Lastverteilung bietet und sich bei Belastung verschieben kann.

    ⚠️ Korrektur: Die vorgeschlagene "Herrmann'sche Verlegung" auf Splitt ist für eine Terrasse mit Betonuntergrund fachlich nicht empfehlenswert. Splitt wird typischerweise für Wege oder Einfahrten ohne festen Untergrund verwendet, nicht aber für Terrassenplatten auf einer bestehenden Betonplatte. Hier wäre eine Verbundabdichtung oder eine Drainagemörtel-Bettung fachgerechter.

    ➕ Ergänzung: Statt Splitt sollte der Nutzer eine erneute Verlegung im Mörtelbett (z.B. mit Trasszement oder Drainagemörtel) in Betracht ziehen, um die Standsicherheit zu gewährleisten. Alternativ könnte eine Verlegung auf Stelzlager oder in einer Kies-Splitt-Kombination mit Vlies und Randbefestigung geprüft werden, jedoch nur bei entsprechender Planung.

    ➕ Ergänzung: Bezüglich der Fugen: Harzfugenmörtel (z.B. auf Epoxidharz- oder Polyurethanbasis) sind grundsätzlich für Granitplatten geeignet, da sie wasserdicht, unkrautresistent und frostbeständig sind. Allerdings muss der Untergrund absolut trocken und sauber sein, und die Fugen müssen ausreichend tief (mindestens 3-4 cm) sein, um eine dauerhafte Haftung zu gewährleisten. Bei ungleichmäßigen Plattenstärken ist eine sorgfältige Nivellierung vor der Verfugung zwingend erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Natursteinverlegung oder Terrassenbau, um die vorhandene Betonplatte zu begutachten und ein geeignetes Verlegesystem zu empfehlen. Verzichten Sie auf die Splitt-Variante und setzen Sie auf eine fachgerechte Mörtelbettung mit Drainagemörtel. Für die Fugen wählen Sie einen hochwertigen, für Naturstein geeigneten Harzfugenmörtel und lassen Sie die Verlegung von einem Profi ausführen, um langfristige Schäden und Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die beschriebene historische Verlegung der Granitplatten auf handfeuchtem Beton mit Trasszement-Mörteloberlage stellt eine nicht mehr zeitgemäße, aber damals durchaus übliche Verfahrensweise dar — allerdings ohne ausreichende Entwässerung, mechanische Trennungsschicht oder langfristige Bewegungsaufnahme.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von handfeuchtem Beton als Tragschicht ist statisch unzuverlässig: Er kann sich ungleichmäßig setzen, Risse im Untergrund verursachen und bei Frost-Einwirkung durch Aufquellen der Platten zur Lockerung führen — besonders bei ungleichmäßigen Plattendicken und fehlender Verdichtung.

    ⚠️ Korrektur: Split als alleinige Tragschicht („Herrmann’sche Verlegung“) ist für Granitplatten im Außenbereich nicht zulässig — Split verdichtet sich nicht ausreichend, bietet keine horizontale Stabilität und ermöglicht keine präzise Höhenjustierung; zudem fehlt jeglicher Frostschutz und Entwässerungskontrolle.

    ➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Neuanlage erfordert eine tragfähige, frostgeschützte Betonplatte mit mindestens 2 % Gefälle zur Entwässerung, eine Trennlage (z. B. Geotextil), eine mindestens 5 cm starke, verdichtete Splittschicht (0/32 mm) und eine feinjustierbare Mörtelbettung (z. B. Zementmörtel C15 oder spezieller Pflastersteinmörtel) — nicht nur für Haftung, sondern auch zur Kompensation der Plattendickenunterschiede.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von Harz-Fugenmassen bei alten, porösen Granitplatten birgt hohe Risiken: Unzureichende Vorreinigung, fehlende Abdichtung der Plattenunterseite oder ungenügende Trocknung führen zu Blasenbildung, Ausblühungen, Frostschäden und dauerhafter Fugenverschmutzung — zudem behindern Harze die natürliche Feuchteabgabe des Untergrunds.

    ✅ Zustimmung: Die Entscheidung, die wertvollen Granitplatten wiederzuverwenden, ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll — vorausgesetzt, sie sind auf Rissbildung, Abplatzungen und Frostschäden geprüft und gegebenenfalls nachgearbeitet.

    ➕ Ergänzung: Die Fugen sollten nach aktuellem Stand der Technik mit frostbeständigem, wasserdurchlässigem Fugensand (z. B. Quarzsand 0/2 mm mit Trasszementbindung) oder einem speziellen, diffusionsoffenen Fugensystem ausgeführt werden — niemals mit reinem Zement oder wasserdichten Harzen ohne vorherige fachliche Baugrund- und Feuchteanalyse.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor der Neuanlage einen zertifizierten Bauingenieur oder einen geprüften Pflasterfachmann für Außenanlagen, um die Tragfähigkeit der bestehenden Betonplatte, das Gefälle, die Entwässerungssituation und die Feuchtebelastung zu begutachten — nur so lässt sich eine dauerhafte, sicherheitskonforme Verlegung gewährleisten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen die Splitt-Verlegung ("Herrmann’sche Verlegung") bei bestehendem Betonuntergrund strikt ab.
    • Alle betonen die Dringlichkeit einer fachlichen Begutachtung der bestehenden Betonplatte durch einen Experten.
    • Alle warnen vor Stolperfallen und Frostschäden bei unzureichender Entwässerung oder falscher Bettung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Trasszementmörtel als Standardlösung, ohne explizit auf Frost- und Feuchterisiken bei Harzfugen einzugehen; DeepSeek und Qwen heben diese Risiken deutlich hervor.
    • Qwen betont die Notwendigkeit einer Trennlage (Geotextil) und einer mindestens 5 cm verdichteten Splittschicht unter dem Mörtelbett – ein Punkt, den GoogleAI nicht erwähnt und DeepSeek nur indirekt über „Drainagemörtel-Bettung“ anspricht.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert die detaillierteste technische Spezifikation: Mindestgefälle 2 %, Splitt 0/32 mm, Mörtel C15 oder Pflastersteinmörtel, Fugensand mit Trasszementbindung – ergänzt DeepSeeks „Drainagemörtel“ und Googles „Trasszementmörtel“.
    • DeepSeek und Qwen warnen unabhängig voneinander vor Harzfugen bei porösem, altem Granit – GoogleAI empfiehlt lediglich „geeigneten Fugenmörtel“ ohne Risikohinweis.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt Splitt-Verlegung nicht grundsätzlich in Frage, sondern konzentriert sich auf Mörtelbett; DeepSeek und Qwen widersprechen hier klar und einhellig: Splitt ist bei Betonuntergrund *fachlich unzulässig*. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
    • GoogleAI empfiehlt Harzfugenmörtel nicht explizit, sieht aber „geeigneten Fugenmörtel“ vor; Qwen lehnt Harzfugen bei altem Granit ausdrücklich ab – dieser Warnhinweis wird im Konsens prioritär übernommen.

    👉 Empfehlung: Die fachlich konservativste, sicherste Herangehensweise nach Vorsichtsprinzip: Keine Splitt-Bettung, keine Harzfugen ohne vorherige Feuchteanalyse, ausschließlich Mörtelbett mit Drainagefunktion, mindestens 2 % Gefälle und geprüfte Trennlage.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Verlegung auf Splitt bei Betonuntergrund❌ WiderspruchAlle drei KI-Modelle lehnen dies ab – DeepSeek und Qwen formulieren dies als fachliche Unzulässigkeit, GoogleAI bleibt neutral, aber der Konsens ist eindeutig ablehnend.
    Eignung von Harzfugenmörtel für alte Granitplatten❌ WiderspruchGoogleAI erwähnt keine Risiken, DeepSeek und Qwen warnen klar vor Frostschäden, Blasenbildung und Feuchtesperre – Konsens: Hochriskant ohne fachliche Voranalyse.
    Notwendigkeit eines Mörtelbetts zur Ausgleichung unterschiedlicher Plattendicken✅ KonsensAlle drei Modelle bestätigen: Nur ein justierbares Mörtelbett (z. B. Trasszement- oder Drainagemörtel) ermöglicht sichere, ebene Verlegung bei Dickenunterschieden.
    Mindestgefälle für Entwässerung⚠️ AbwägungGoogleAI: 1–2 %, DeepSeek: keine Angabe, Qwen: explizit 2 % – KI-Konsens: mindestens 1 %, aber 2 % ist sicherer und fachlich bevorzugt.
    Erforderlichkeit einer fachlichen Vorprüfung✅ KonsensAlle drei Modelle fordern eindeutig die Begutachtung durch einen Fachmann (Bauingenieur oder geprüften Pflasterfachmann) vor Verlegung.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich ein fachgerechtes Mörtelbett (z. B. Drainagemörtel), verzichten Sie auf Splitt und Harzfugen bis zu einer geprüften Feuchtesituation, gewährleisten Sie mindestens 2 % Gefälle und beauftragen Sie vorher einen zertifizierten Fachmann zur Begutachtung der Betonplatte.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzureichendes Gefälle oder fehlende EntwässerungStaunässe → Frosthebung → Plattenlockerung, Rissbildung, Stolpergefahr
    🔴 RisikoVerlegung auf reinem Splitt bei BetonuntergrundUnkontrollierte Setzungen → unebene Fläche → Sturzgefahr, statische Überlastung des Betons
    🔴 RisikoNutzung von Harzfugenmörtel ohne FeuchteanalyseFrostschäden, Blasenbildung, Ausblühungen, langfristige Fugenverschmutzung und Untergrundverfeuchtung
    🔴 RisikoUngleiche Plattendicken ohne präzise MörtelausgleichungSpannungskonzentration → Bruch der Platten oder des Mörtelbetts, Unebenheit, Wassersammlung
    🔴 RisikoFehlende Trennlage zwischen Beton und MörtelHaftung durch Kapillarwasser → Ausblühungen, Mörtelabplatzung, eingeschränkte Bewegungsaufnahme
    ✅ ChanceWiederverwendung historischer GranitplattenÖkologischer Mehrwert (CO₂-Einsparung), kulturelle Erhaltung, hoher ökonomischer Wert bei qualitativ einwandfreien Platten
    ✅ ChanceFachgerechte Verlegung mit DrainagemörtelLängere Lebensdauer, geringerer Wartungsaufwand, verbesserte Frostbeständigkeit und Entwässerung
    ✅ ChanceEinsatz diffusionsoffener Fugensysteme (z. B. Trasszement-Quarzsand)Natürliche Feuchteregulierung, Unkrautresistenz, Frostbeständigkeit, keine Sperrwirkung für Untergrundfeuchte
    ✅ ChanceProfessionelle Vorprüfung durch zertifizierten FachmannVermeidung von Nachbesserungen, rechtssichere Dokumentation, langfristige Gewährleistung, Risikominimierung
    ✅ ChanceEinbau einer GeotextiltrennlageVerhinderung von Aufschwemmung, Verbesserung der Lastverteilung, Schutz vor Wurzeldurchbruch und Feuchteeintrag

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie einen geprüften Pflasterfachmann oder zertifizierten Bauingenieur, um die Tragfähigkeit, Rissbildung und Gefällesituation der bestehenden Betonplatte zu prüfen – vor jeglicher Verlegung.
    2. Mörtelbett präzise planen: Verwenden Sie ausschließlich einen frostbeständigen Drainagemörtel oder Trasszementmörtel mit mindestens 3 cm Aufbauhöhe zur Ausgleichung der Plattendickenunterschiede – kein Splitt, kein Sandbett.
    3. Gefälle und Entwässerung prüfen und ggf. korrigieren: Messen Sie das aktuelle Gefälle mit Wasserwaage und Richtlatte; ergänzen Sie gegebenenfalls eine Ausgleichsschicht, um mindestens 2 % Neigung in Richtung Ablauf sicherzustellen.
    4. Trennlage und Untergrundvorbereitung umsetzen: Verlegen Sie vor dem Mörtelbett ein hochwertiges Geotextil (z. B. Typ TS 120) und stellen Sie sicher, dass der Betonuntergrund sauber, trocken und frei von Algen oder Ausblühungen ist.
    5. Fugenmaterial fachgerecht wählen: Verwenden Sie keinen Harzfugenmörtel – stattdessen einen diffusionsoffenen Fugensand aus Quarzsand 0/2 mm mit Trasszementbindung (1:6) für Frostbeständigkeit und natürliche Feuchteregulierung.
    6. Platten vor Verlegung prüfen: Begutachten Sie jede Granitplatte auf Risse, Abplatzungen und Frostschäden; ersetzen oder fräsen Sie beschädigte Platten fachgerecht – kein Einbau von mangelhaften Platten.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Trasszementmörtel
    Ein Mörtel, der Trasszement enthält. Dieser reduziert das Risiko von Kalkausblühungen und ist besonders für Naturstein geeignet.
    Verwandte Begriffe: Zementmörtel, Natursteinmörtel, Fugenmörtel
    Mörtelbett
    Die Schicht aus Mörtel, auf der die Platten verlegt werden. Sie dient dazu, Unebenheiten auszugleichen und eine stabile Verbindung zwischen Platte und Untergrund herzustellen.
    Verwandte Begriffe: Ausgleichsschicht, Untergrund, Verlegung
    Gefälle
    Eine Neigung der Oberfläche, die dazu dient, Wasser abzuleiten. Bei Terrassen sollte ein Gefälle von 1-2% eingeplant werden.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Oberflächenwasser, Neigung
    Fugenmörtel
    Ein spezieller Mörtel, der zum Verfüllen der Fugen zwischen den Platten verwendet wird. Er sollte flexibel und frostbeständig sein.
    Verwandte Begriffe: Fugen, Verfugung, Mörtel
    Ausgleichsschicht
    Eine Schicht aus speziellem Material, die verwendet wird, um Unebenheiten im Untergrund auszugleichen.
    Verwandte Begriffe: Untergrundvorbereitung, Estrich, Nivellierung
    Granit
    Ein hartes, widerstandsfähiges Natursteinmaterial, das häufig für Terrassen und andere Außenbereiche verwendet wird.
    Verwandte Begriffe: Naturstein, Pflasterstein, Terrassenbelag
    Beton
    Ein Baustoff aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser. Er dient als tragfähiger Untergrund für Terrassenbeläge.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Estrich, Untergrund

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welcher Mörtel ist für Granitplatten auf Beton geeignet?
      Ich empfehle einen Trasszementmörtel, da dieser das Risiko von Kalkausblühungen reduziert und eine gute Haftung gewährleistet. Achten Sie auf die Herstellerangaben bezüglich der Mischungsverhältnisse und der Verarbeitungstemperatur.
    2. Wie dick sollte das Mörtelbett sein?
      Die Dicke des Mörtelbetts hängt von den unterschiedlichen Plattenstärken ab. Es sollte so dick sein, dass die Platten eine ebene Oberfläche bilden. Eine Mindestdicke von 2-3 cm ist empfehlenswert.
    3. Wie vermeide ich Frostschäden?
      Sorgen Sie für ein ausreichendes Gefälle (1-2%) und eine gute Entwässerung, damit kein Wasser auf der Terrasse stehen bleibt. Verwenden Sie frostbeständigen Mörtel und Fugenmörtel.
    4. Was tun bei unebenem Betonuntergrund?
      Ich empfehle, den Untergrund mit einer Ausgleichsschicht zu egalisieren. Verwenden Sie eine selbstverlaufende Ausgleichsmasse, die für den Außenbereich geeignet ist.
    5. Wie breit sollten die Fugen sein?
      Die Fugen sollten mindestens 5 mm breit sein, um Spannungen aufzunehmen und Frostschäden zu vermeiden. Breitere Fugen erleichtern auch die Reinigung.
    6. Kann ich die Platten auch ohne Mörtel verlegen?
      Eine Verlegung im Splittbett ist möglich, aber bei unterschiedlichen Plattenstärken schwieriger. Ich rate zu einem Mörtelbett, um eine stabile und ebene Fläche zu gewährleisten.
    7. Wie reinige ich die Granitplatten am besten?
      Verwenden Sie einen säurefreien Reiniger, der speziell für Naturstein geeignet ist. Vermeiden Sie Hochdruckreiniger, da diese die Oberfläche beschädigen können.
    8. Was ist bei der Verfugung zu beachten?
      Verwenden Sie einen flexiblen Fugenmörtel, der für Naturstein geeignet ist. Achten Sie darauf, dass die Fugen vollständig gefüllt sind, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.

    Verwandte Themen

    • Terrasse pflastern: Anleitung und Tipps
      Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Pflastern einer Terrasse mit Naturstein oder Betonpflaster.
    • Naturstein reinigen und pflegen
      Tipps zur Reinigung und Pflege von Natursteinbelägen im Außenbereich.
    • Mörtel richtig mischen: Anleitung
      Anleitung zum richtigen Mischen von Mörtel für verschiedene Anwendungen.
    • Untergrund für Terrasse vorbereiten
      Wichtige Schritte zur Vorbereitung des Untergrunds für eine Terrasse.
    • Fugenmörtel auswählen: Tipps
      Tipps zur Auswahl des richtigen Fugenmörtels für verschiedene Beläge.
  2. Bild berichtigt!

    Kleinen Fehler behoben!

    Anhang:

    • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Antwort "Bild berichtigt!" auf die Frage "Granitplatten ungleichmäßig dick auf Beton verlegen: Anleitung, Tipps & Risiken?" im BAU-Forum "Balkon und Terrasse"
    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
    • Name:
    • FJRainer
Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • ⚠️ Keine Rechts-, Steuer- oder Gutachterberatung - dies ist entsprechenden Berufsgruppen vorbehalten. Das Forum dient dem technischen Erfahrungsaustausch!
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Granitplatten, Beton, Verlegung, Plattenstärke". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Befahrbare Rampe Außenbereich: Naturstein, PKW-geeignet, Frostschutz – Aufbau, Kosten, Gefälle?
  2. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Granitplatten Rosa Beta 2cm im Außenbereich verlegen: Welcher Kleber ist geeignet?
  3. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Granit Abdeckplatten auf Mauer verlegen: Tipps zu Befestigung, Material & Abdichtung?
  4. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Terrassentür Abdichtung an Betonplatte: Material, Aufbau & Kosten für Drainage?
  5. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Feuchter Putz unter Treppe: Ursachen, Kosten der Sanierung & Risiken?
  6. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Zaunpfeiler für Gartentor bauen: Fundamenttiefe, Bewehrung & Klinker-Verblendung?
  7. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Beton streichen: Welche Farbe hält? Tipps für Balkon, Fassade & Fensterbänke
  8. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Eingangspodest bauen: Betonpflastersteine, Fundament & Frostschutz – Anleitung?
  9. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Gartenmauer verputzen: Anleitung, Putzarten, Kosten & Vorbereitung?
  10. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Kellerdecke dämmen: 2cm Dämmung möglich? Kältebrücke, Kosten & Fußbodenheizung

Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Granitplatten, Beton, Verlegung, Plattenstärke" finden

Geben Sie Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu nutzen und passende Fundstellen zu "Granitplatten, Beton, Verlegung, Plattenstärke" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Granitplatten ungleichmäßig dick auf Beton verlegen: Anleitung, Tipps & Risiken?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Granitplatten auf Beton: Dicke, Verlegung
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Granitplatten, Beton, Verlegung, Plattenstärke, Terrasse, Naturstein, Mörtel, Untergrund
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼