Die Dachziegel sind drauf, die Fenster sind eingebaut worden - schön, dachten wir, jetzt können die Wände/Betonplatten endlich trocknen (den ganzen Winter standen die Wände/Platten ohne jegliche Abdeckung!).
Leider haben wir seit 2,5 Wochen ganz schön viel Wasser im Haus (auf dem Boden im OG und EGAbk.).
Ein Fachmann meint dass hier das Regenwasser durch die offenen Stoßfugen gedrungen ist, was nur unter Mithilfe von Wind möglich ist. Unter der Balkontür kann das Regenwasser auch rein kommen (da noch nicht abgedichtet).
Der Bauträger regt sich darüber gar nicht auf, wir aber schon, sehr. Der Bauleiter meint "das ist nicht schlimm, der Beton freut sich über Wasser" (!?) Wir denken aber, dass sich die Protonsteine (Hochlochziegel) wenig über Wasser freuen, die sind nämlich auf der Südseite sehr feucht (innen und außen).
In ca. 10 Tage sind die Innenputzarbeiten geplant und 1-2 Wochen später das Wärmeverbundsystem (dazwischen haben wir wahrscheinlich auch noch ein Paar Regentage). Wir befürchten, dass hierdurch sehr viel Feuchtigkeit in den Außenwänden konserviert wird bzw. lange noch drin bleibt.
Wir als Baulaien haben diese Idee:
1. Erst von Außen abdichten damit kein Wasser mehr ins Haus kommt. (bei uns kommt eine Wärmedämmung und Putzfassade).
2. Abwarten bis die Wände einigermaßen trocken sind (ist hier der Einsatz von Bautrockner zu empfehlen um dieses zu beschleunigen?)
3. erst dann Innenputz machen
Ein Bauleiter sollte eigentlich wissen was in solchen Fällen das Beste ist. Wir haben aber Eindruck, dass dieses ihm ziemlich egal ist, dazu noch hat er wenig Erfahrung da er vor 9 Monaten vom Studium gekommen ist.
Deswegen eine Bitte an die Experten:
Was würden Sie empfehlen (Vorgehensweiße)?
Danke im Voraus
Amadeus & Family