WDVS Fassade: Verputzstärke zu gering? Hersteller-Aussagen, Folgen & Sanierung

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Die Diskussion dreht sich um eine WDVS-Fassade, bei der die Verputzstärke geringer ist als in der Zulassung angegeben. Ein Gutachten bestätigt die Mängel, was zu Fragen bezüglich Sanierung und Verantwortlichkeit des Bauträgers führt. Die Kommunikation mit dem Hersteller gestaltet sich schwierig, da dieser eine Begutachtung ablehnt und auf den Vertragspartner (Bauträger) verweist.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Kritisch/Risiko · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

WDVS Fassade: Verputzstärke zu gering? Hersteller-Aussagen, Folgen & Sanierung

Hallo
Habe schon mehrere Fragen bzgl. mein WDVSAbk.-Fassade hier gestellt. Diesmal ist mein Beitrag mehr als Info für andere BH gedacht. Aber, Input von Experten ist natürlich immer gut. 😉
Also, die Verputz-Stärke an meiner Fassade ist viel weniger als was im Zulassung steht.
Habe gerade mit WDVS-Hersteller telefoniert. Meine neuste "Infos": Verputz mit einer gesamt Stärke von 2 mm "kann einwandfrei funktionieren". Gesamt Stärke --- also Unter- und Oberputz (Unterputz, Oberputz) zusammen.
2 MILLI-Meter ...!
Also, falls es Probleme gibt, die Aussagen von Hersteller sind genau so schlimm wie vom Bauträger ... Meine laienhafte Meinung. ☹
Gruß
  • Name:
  • Frau Am-072-Har
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Die gemessene Gesamtverputzstärke von lediglich 2 mm liegt deutlich unter den zulassungs- und normgerechten Mindestwerten (4–6 mm Unterputz + 1,5–3 mm Oberputz) und stellt ein erhebliches Risiko für Schlagregendichtigkeit, Schlagfestigkeit und dauerhaften Feuchteschutz dar.

    🔴 KRITISCH: Bei nur 2 mm Gesamtstärke ist eine fachgerechte Einbettung der Armierungsgewebe technisch unmöglich – dies führt unweigerlich zu Rissbildung, Putzabplatzungen und potenzieller Verletzungsgefahr durch herabfallende Teile.

    ⚠️ WICHTIG: Hersteller-Aussagen (z. B. „2 mm funktioniert einwandfrei“) sind telefonisch erfolgt, rechtlich unbelegt und widersprechen eindeutig den allgemein anerkannten Regeln der Technik (DINAbk. V 4108-10, ETAG 004); sie entbinden den Bauträger nicht von der vertraglichen und baurechtlichen Mangelverantwortung.

    ⚠️ WICHTIG: Eine zu dünne Putzschicht beeinträchtigt die Dämmwirkung, begünstigt Wärmebrücken und erhöht das Risiko für kapillare Feuchteeinwirkung, Durchfeuchtung des Dämmstoffs und innenseitige Schimmelbildung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Verputzstärke einer WDVSAbk.-Fassade ist ein sicherheitsrelevantes Kriterium. Eine Unterschreitung der in der Zulassung genannten Stärke kann die Funktionstüchtigkeit des Systems beeinträchtigen. 🔴 Eine zu geringe Putzstärke kann zu Rissen, Abplatzungen und einer reduzierten Lebensdauer der Fassade führen.

    Ich empfehle, die tatsächliche Putzstärke von einem unabhängigen Gutachter überprüfen zu lassen. Dieser kann die vorhandene Situation beurteilen und Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise geben. Die Aussagen des Herstellers sollten kritisch hinterfragt werden, insbesondere wenn sie von den Vorgaben der Zulassung abweichen.

    Mögliche Folgen einer zu geringen Putzstärke:

    • Reduzierte Schlagfestigkeit
    • Erhöhte Anfälligkeit für Witterungseinflüsse
    • Beeinträchtigung der Dämmwirkung
    • Rissbildung und Abplatzungen

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Putzstärke von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen und fordern Sie gegebenenfalls eine Nachbesserung vom Bauträger.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Sachverhalt beschreibt eine WDVS-Fassade, bei der die tatsächliche Verputzstärke mit insgesamt 2 mm (Unter- und Oberputz) deutlich unter den üblichen Zulassungswerten liegt. Der Hersteller hat telefonisch bestätigt, dass dies "einwandfrei funktionieren kann", was jedoch im Widerspruch zu den technischen Richtlinien steht. Eine derart geringe Putzstärke ist fachlich höchst bedenklich, da sie die Schlagregendichtigkeit, die mechanische Widerstandsfähigkeit und die Dauerhaftigkeit des gesamten WDVS massiv beeinträchtigt.

    🔴 Gefahr: Die extrem reduzierte Putzstärke von 2 mm stellt ein erhebliches Risiko für Feuchteschäden dar. Normale Putzstärken liegen im Bereich von 4-6 mm für den Unterputz und 1,5-3 mm für den Oberputz. Eine Gesamtstärke von 2 mm ist technisch nicht ausreichend, um die Armierung fachgerecht einzubetten und die Fassade dauerhaft vor Witterungseinflüssen zu schützen. Es drohen Rissbildungen, Durchfeuchtung des Dämmstoffs und in der Folge Schimmelbildung im Gebäudeinneren.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Herstellers, dass 2 mm "einwandfrei funktionieren können", ist fachlich unhaltbar und widerspricht den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den bauaufsichtlichen Zulassungen für WDVS. Eine solche telefonische Aussage ist rechtlich nicht bindend und entbindet den Bauträger nicht von der Pflicht zur mangelfreien Ausführung. Der Laie kann hier nicht beurteilen, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt, aber die Abweichung von der Zulassung ist ein starkes Indiz dafür.

    ➕ Ergänzung: Es ist dringend zu prüfen, ob die Armierung (Gewebe) überhaupt korrekt im Putz eingebettet ist. Bei nur 2 mm Gesamtstärke ist dies nahezu unmöglich. Zudem sollte ein unabhängiger Sachverständiger die tatsächliche Putzstärke an mehreren Stellen messen und ein Gutachten erstellen. Die Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Bauträger sind zu wahren und schriftlich zu dokumentieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen mit der Erstellung eines detaillierten Gutachtens zur Putzstärke und zur Gesamtkonstruktion des WDVS. Dokumentieren Sie alle Messungen und die Korrespondenz mit dem Hersteller und Bauträger. Setzen Sie dem Bauträger eine angemessene Frist zur Nachbesserung und ziehen Sie bei Nichterfüllung rechtliche Schritte in Betracht. Eine Sanierung durch vollständigen Neuaufbau des Putzsystems ist in diesem Fall sehr wahrscheinlich erforderlich.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die gemeldete Gesamtverputzstärke von lediglich 2 mm bei einer WDVS-Fassade liegt weit unter den technisch zulässigen und normgerechten Mindestanforderungen und stellt ein erhebliches Risiko für die Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Fassade dar.

    🔴 Gefahr: Eine solch geringe Verputzstärke bietet keinerlei ausreichenden Schutz für die darunterliegende Dämmung vor mechanischer Beschädigung, UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Frost. Dies führt zwangsläufig zu vorzeitigem Versagen der Dämmschicht, erhöhtem Schimmelrisiko hinter der Fassade und potenziell zu Ablösungen oder Abplatzungen des Putzes – mit erheblicher Verletzungsgefahr für Passanten.

    🔴 Gefahr: Der Hinweis des Herstellers auf "einwandfreies Funktionieren" bei 2 mm ist technisch nicht haltbar und widerspricht eindeutig der allgemein anerkannten Regel der Technik (z. B. DIN V 4108-10, ETAG 004) sowie den geltenden Zulassungsbedingungen, die typischerweise Mindeststärken von 4–6 mm für den Oberputz allein vorschreiben – ohne Unterputz.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage "2 mm Gesamtstärke kann einwandfrei funktionieren" ist fachlich unzutreffend und irreführend; Herstellerangaben müssen stets im Kontext der zugelassenen Verarbeitungsbedingungen, der zugrundeliegenden Untergründe und der gesamten Systemzulassung gelesen werden – nicht isoliert.

    ➕ Ergänzung: Eine zu dünne Putzschicht beeinträchtigt zudem die Wärme- und Feuchteschutzwirkung des Systems, erhöht die Wärmebrückenwirkung und kann zu erheblichen Energieverlusten sowie Bauschäden durch kapillare Feuchteeinwirkung führen.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass Herstellerangaben bei offensichtlichen Abweichungen von Zulassung und Norm als Entlastung dienen könnten, ist grundsätzlich falsch – die Verantwortung für die fachgerechte Ausführung liegt beim ausführenden Unternehmen und nicht beim Hersteller.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Wärmedämm-Verbundsysteme (z. B. nach DIN 4108-10 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk), um eine umfassende Zustandsanalyse, Schadensdokumentation und Sanierungsempfehlung vorzunehmen – eine bloße Hersteller-Auskunft ersetzt keine fachliche Begutachtung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die Gesamtverputzstärke von 2 mm als technisch unzulässig und krankhaft kritisch.
    • Alle bestätigen, dass Herstelleraussagen zu „einwandfreiem Funktionieren“ bei dieser Stärke fachlich unhaltbar und im Widerspruch zu Zulassung, Normen und Regeln der Technik sind.
    • Alle fordern die unverzügliche Prüfung durch einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen als zentrale Maßnahme.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI spricht von „Unterschreitung der in der Zulassung genannten Stärke“ – ohne konkrete Zahlenangabe; DeepSeek und Qwen nennen explizit die üblichen Mindestwerte (4–6 mm Unterputz, 1,5–3 mm Oberputz) und benennen DIN V 4108-10 sowie ETAG 004.
    • GoogleAI thematisiert „reduzierte Dämmwirkung“, DeepSeek und Qwen konkretisieren dies zu „Wärmebrücken“, „Energieverlusten“ und „kapillarer Feuchteeinwirkung“.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont ausdrücklich das fehlende Einbetten der Armierung als zentrales Risiko bei 2 mm Gesamtstärke.
    • Qwen ergänzt das Verletzungsrisiko für Passanten durch Abplatzungen und verweist auf die fehlende UV- und Frostbeständigkeit der ungeschützten Dämmung.
    • Qwen und DeepSeek heben explizit hervor, dass Hersteller-Aussagen rechtlich nicht bindend sind und die Mangelverantwortung beim Bauträger verbleibt – GoogleAI erwähnt dies nicht explizit.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI nennt „Nachbesserung vom Bauträger“ als mögliche Lösung; DeepSeek und Qwen bewerten die Sanierung als sehr wahrscheinlich vollständigen Neuaufbau des Putzsystems – die sicherere Einschätzung (Neuaufbau) wird hier priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die umfassendste und konservativste Bewertung – wie sie von DeepSeek und Qwen abgegeben wird – bildet die Grundlage für alle Handlungsempfehlungen; insbesondere die Forderung nach unabhängiger, zertifizierter Begutachtung sowie die klare Einordnung als baurechtlicher Mangel mit Sanierungsbedarf.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Verputzstärke von 2 mm❌ WiderspruchAlle drei KIs lehnen 2 mm Gesamtstärke entschieden ab – tiefer Konsens über technische Unzulässigkeit und Mangelcharakter.
    Fachliche Einordnung Hersteller-Aussage✅ KonsensTelefonische Herstellerbestätigung ist fachlich unhaltbar, norm- und zulassungswidrig sowie rechtlich nicht entlastend.
    Armierungseinbettung⚠️ AbwägungDeepSeek und Qwen betonen die technische Unmöglichkeit bei 2 mm; GoogleAI erwähnt dies nicht – jedoch ist die physikalische Unmöglichkeit unbestritten.
    Dringlichkeit der Prüfung✅ KonsensUnbedingte, unverzügliche Prüfung durch unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen ist von allen drei KIs einhellig gefordert.
    Sanierungsbedarf⚠️ AbwägungGoogleAI nennt „Nachbesserung“, DeepSeek/Qwen sprechen von „sehr wahrscheinlichem Neuaufbau“ – Konsens: Sanierung ist zwingend erforderlich, vollständiger Neuaufbau ist die realistischere und sicherere Perspektive.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Fassade weist einen baurechtlich relevanten, sicherheitskritischen Mangel auf, der eine sofortige, professionelle Begutachtung und nachfolgende vollständige Sanierung erfordert – eine Reparatur im Bestand ist technisch nicht tragfähig.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzureichender Feuchteschutz durch zu dünne PutzschichtDurchfeuchtung der Dämmung, Schimmelbildung im Innenraum, Bauschäden an tragenden Bauteilen
    🔴 RisikoFehlende Einbettung der ArmierungRissbildung, Putzabplatzungen, Verletzungsgefahr für Passanten, hohe Haftungsrisiken
    🔴 RisikoRechtliche Entlastung durch Hersteller-AussageFehlende Mängelrüge, Verjährung der Gewährleistungsansprüche, unnötige Kosten für Eigentümer
    🔴 RisikoUnterschreitung der SchlagfestigkeitVerminderte Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einwirkung (z. B. Gehwegreinigung, Mülltonnen), frühzeitiges Systemversagen
    🔴 RisikoVerstärkte WärmebrückenwirkungErhöhter Energieverbrauch, Kondensatbildung an inneren Bauteiloberflächen, langfristige Schäden durch Tauwasser
    ✅ ChanceFrühzeitige fachliche Identifikation des MangelsVermeidung schwerer Folgeschäden, klare Beweissicherung für Gewährleistungsansprüche
    ✅ ChanceUnabhängiges Gutachten als VerhandlungsgrundlageEffektive Durchsetzung der Nachbesserung durch Bauträger, Vermeidung langwieriger Rechtsstreitigkeiten
    ✅ ChanceÜberprüfung der gesamten WDVS-Konstruktion im Zuge der PrüfungErkennung weiterer verdeckter Mängel (z. B. fehlende Anschlussdetails, mangelhafte Dämmstoffverlegung)
    ✅ ChanceModernisierung im Zuge der SanierungMöglichkeit, aktuellere, robustere WDVS-Systeme mit höherer Widerstandsfähigkeit und besseren energetischen Werten einzubauen
    ✅ ChanceDokumentation als Präzedenzfall für andere EigentümerStärkung der gemeinsamen Verhandlungsposition im Eigentümerverband oder bei Bauträger-Mängelprozessen

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Beauftragung eines Sachverständigen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen für Wärmedämm-Verbundsysteme (z. B. mit Zertifizierung nach DIN 4108-10 oder durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk) – nicht den vom Bauträger vorgeschlagenen „Kontrollierer“.
    2. Messprotokoll anfertigen: Sammeln Sie vor der Begutachtung Fotodokumentation (breitwinklig und detailnah), notieren Sie alle sichtbaren Risse, Abplatzungen und Unregelmäßigkeiten – und dokumentieren Sie exakt die 2-mm-Stelle(n) mit Maßband und Kalibrierfoto.
    3. Korrespondenz sichern: Fordern Sie schriftlich (Einschreiben mit Rückschein) vom Hersteller die schriftliche Bestätigung der 2-mm-Aussage sowie die genaue Systemzulassungsnummer an – telefonische Aussagen sind rechtlich wertlos.
    4. Gewährleistungsfrist sichern: Setzen Sie dem Bauträger per Einschreiben eine Frist von 14 Tagen zur schriftlichen Stellungnahme und zur Benennung eines Termins für die Sanierung – vermerken Sie ausdrücklich, dass Sie die Mängelrüge gemäß § 634 BGBAbk. erheben.
    5. Sanierungsplan abwarten: Warten Sie mit jeder Eigeninitiative (z. B. Nachverputzen, Streichen) bis zum Abschluss des Gutachtens – eine eigenmächtige „Repatur“ kann Ihre Gewährleistungsansprüche entkräften.
    6. Kostenabschätzung einholen: Beauftragen Sie den Sachverständigen zusätzlich mit einer kostengünstigen Sanierungskostenschätzung (nach DIN 276), um finanzielle Planungssicherheit für eventuelle Schadensersatzforderungen zu erhalten.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    WDVS (Wärmedämmverbundsystem)
    Ein WDVS ist ein System zur Wärmedämmung von Fassaden, das aus mehreren Schichten besteht, darunter Dämmstoff, Armierungsgewebe und Oberputz. Es dient dazu, den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren und das Raumklima zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Wärmeschutz, Dämmstoff.
    Verputzstärke
    Die Verputzstärke bezeichnet die Dicke der Putzschicht auf einer Fassade. Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Stabilität, Witterungsbeständigkeit und Optik der Fassade. Die erforderliche Verputzstärke ist in den jeweiligen Zulassungen und Normen festgelegt.
    Verwandte Begriffe: Putzdicke, Putzschicht, Oberputz.
    Zulassung
    Eine Zulassung ist eine Genehmigung für ein Bauprodukt oder ein Bausystem, die von einer zuständigen Behörde erteilt wird. Sie bestätigt, dass das Produkt oder System den geltenden Anforderungen entspricht und sicher verwendet werden kann.
    Verwandte Begriffe: Bauprodukt, Norm, Richtlinie.
    Bauträger
    Ein Bauträger ist ein Unternehmen, das Bauprojekte plant, finanziert und realisiert. Er ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Ausführung der Bauarbeiten und die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen.
    Verwandte Begriffe: Bauherr, Bauunternehmen, Projektentwickler.
    Sachverständiger
    Ein Sachverständiger ist eine Person mit besonderer Fachkenntnis, die in der Lage ist, komplexe Sachverhalte zu beurteilen und Gutachten zu erstellen. Sachverständige werden häufig bei Streitigkeiten oder zur Klärung von technischen Fragen hinzugezogen.
    Verwandte Begriffe: Gutachter, Experte, Berater.
    DIN 4108
    DIN 4108 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Wärmeschutz von Gebäuden festlegt. Sie enthält unter anderem Bestimmungen zur Wärmedämmung von Fassaden, Dächern und Fenstern.
    Verwandte Begriffe: Wärmeschutz, Energieeinsparung, EnEVAbk..
    DIN 18550
    DIN 18550 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an Putz und Mauermörtel festlegt. Sie enthält unter anderem Bestimmungen zur Zusammensetzung, Verarbeitung und Prüfung von Putz.
    Verwandte Begriffe: Putz, Mauermörtel, Mörtel.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Konsequenzen hat eine zu geringe Verputzstärke bei einem WDVS?
      Eine zu geringe Verputzstärke kann die Stabilität und Witterungsbeständigkeit der Fassade beeinträchtigen. Es kann zu Rissen, Abplatzungen und einer reduzierten Lebensdauer kommen. Zudem kann die Dämmwirkung des WDVS beeinträchtigt werden.
    2. Wie kann ich die Verputzstärke meiner WDVS-Fassade überprüfen?
      Die Verputzstärke kann durch eine zerstörungsfreie Messung mit einem Ultraschallgerät oder durch eine Bohrkernentnahme überprüft werden. Ich empfehle, einen Sachverständigen mit der Überprüfung zu beauftragen.
    3. Was ist, wenn der Hersteller eine geringere Verputzstärke als in der Zulassung angibt?
      Die Zulassung ist maßgeblich. Weichen die Angaben des Herstellers davon ab, sollte dies kritisch hinterfragt und ein unabhängiger Experte hinzugezogen werden. Die Einhaltung der Zulassung dient der Sicherheit und Langlebigkeit des WDVS.
    4. Welche Normen sind bei WDVS-Fassaden relevant?
      Die wichtigsten Normen sind die DIN 4108 (Wärmeschutz) und die DIN 18550 (Putz). Zudem sind die jeweiligen Zulassungen der WDVS-Systeme zu beachten.
    5. Kann eine zu geringe Verputzstärke zu Schimmelbildung führen?
      🔴 Eine beschädigte oder mangelhafte WDVS-Fassade kann zu Feuchtigkeitseintritt führen, was wiederum Schimmelbildung begünstigen kann. Daher ist es wichtig, Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
    6. Wer haftet für Schäden, die durch eine zu geringe Verputzstärke entstehen?
      In der Regel haftet der Bauträger oder das ausführende Unternehmen für Mängel, die auf eine fehlerhafte Ausführung zurückzuführen sind. Es ist ratsam, sich rechtlich beraten zu lassen.
    7. Welche Sanierungsmöglichkeiten gibt es bei einer zu geringen Verputzstärke?
      Je nach Ausmaß des Mangels kann eine Aufdoppelung der Putzschicht oder eine komplette Erneuerung des WDVS erforderlich sein. Die Sanierung sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.
    8. Wie finde ich einen qualifizierten Sachverständigen für WDVS-Fassaden?
      Sachverständige können über die Architektenkammer, Ingenieurkammer oder über einschlägige Fachverbände gefunden werden. Achten Sie auf eine Zertifizierung und einschlägige Erfahrung.

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  2. WDVS Fassade: Außendienst-Gutachten – Protokoll-Empfehlung

    Foto von Lieselotte Tussing

    verschiedene Sprachen?
    Hallo Amy, ist wirklich schlimm, was sich bei dir abgehalten wird. Ich bin auch kein Experte, möchte aber trotzdem inputen:
    ;-)
    Bitte den zuständigen Außendienstler zu dir, lass ihn sich das Objekt ansehen. Und dann lass dir seine Aussage schriftlich geben. Sollte er das nicht tun wollen, fixiere seine Aussage schriftlich als Protokoll und verschicke es an seine Firma direkt mit der Bitte um zustimmende Kenntnisnahme.
    So, das war Laienantwort! Ich denke, es werden sich auch noch Experten melden, Fischer, putze etc.
    ;-)

    PS: Verschiedene Sprachen, der Titel meines Beitrages, ist eine Vermutung meinerseits, dass du vielleicht nicht mit den richtigen Begriffen agierst?!?

  3. WDVS: Missverständnisse bei Putzstärke – Klarstellung für Ausländer

    Begriffe
    Hi Lotte
    Thanks for the Input. 🙂
    Es kann gut sein, dass ich manchmal falsche Begriffe benutze. Ich verstehe auch nicht immer alles. Tja, nicht nur Laie, sondern auch Ausländerin ... Schwierig.
    Aber bei einer Frage über Außenputz-Stärke, wo ich extra gesamt Stärke von Unter- sowie Oberputz (Unterputz, Oberputz) erwähne, glaub da gibt es wenige Möglichkeiten für Mißverständnise, oder doch?
    Der Hersteller ist nicht bereit, mein Haus anzusehen. Mir wurde gesagt, ich muss mich in Verbindung mit Vertragspartner setzten. Das ist natürlich meiner "super" Bauträger, mit wem ich schon vor Gericht bin. Der macht kaum was freiwillig außer Märchen erzählen und Murks so billig wie möglich verstecken. Und er liebt Bauschaum ... ☹
    Ich finde es halt unmöglich, dass auch Hersteller bereit sind, solche Aussagen (2 mm) zu machen bzw. nicht bereit sind, Bauherren zu unterstützen.
    Aber, nochmals: thanks for the input, Lotte. 🙂
    Grüße
    • Name:
    • Frau Am-072-Har
  4. WDVS Sanierung: Süddeutschland-Termin im Oktober

    also Anfang Oktober wäre ich in Süddeutschland 🙂
    ... also Anfang Oktober wäre ich in Süddeutschland 🙂
  5. WDVS Fassade: Gutachten bestätigt Mängel – Hersteller-Aussagen

    :-)
    Hallo Veikko
    Schwarzwald Gegend zufällig? 😉
    Nur zur Info:
    Die Fassade wurde vor einige Monate untersucht --- also, aufgemacht. Gutachten von mir bestellt. Zulässig ist mein WDVSAbk. überhaupt nicht. Mehr oder weniger, so gut wie ALLES was ich und Experten hier bis jetzt vermutet haben ist nun "offiziell" bestätigt und dokumentiert. Und noch mehr.
    Nun wäre vielleicht die "Haupt" Frage: kann die Fassade teilweise "gerettet" werden? Scheint aber nicht der Fall zu sein.
    Aber wenn mein Bauträger Aufgrund Hersteller-Aussagen meint, alles funktioniert trotzdem, dann hat er einfach noch ein "Grund", gar nichts vernünftiges zu unternehmen. ☹
    Grüße
    • Name:
    • Frau Am-072-Har
  6. WDVS Fassade: Schriftliche Stellungnahme vom Systemanbieter nötig!

    na da war die E-Mail aber besser und ausführlicher 🙂
    ... na da war die E-Mail aber besser und ausführlicher 🙂

    Zitat: "Aber wenn mein Bauträger Aufgrund Hersteller-Aussagen meint, alles funktioniert trotzdem, dann hat er einfach noch ein "Grund", gar nichts vernünftiges zu unternehmen. "
    Leute erzählen viel. Gibt es denn etwas schriftliches vom Systemanbieter bzw. wurde der Systemanbieter zur Begutachtung des Systems und zur Stellungnahme aufgefordert?

  7. WDVS Schaden: Keine Hersteller-Begutachtung – Bauträger involvieren!

    keine Stellungnahme
    Hi Veikko
    also, schriftlich ist nur die Zulassung. Das habe ich nachträglich erhalten (nachdem die Rinnsale aus der Wand angefangen haben und ich endlich erfahren habe, dass es eine Zulassung gibt).
    Der Hersteller ist nicht bereit, eine Begutachtung "für mich" zu machen. Mir wurde gesagt, ich soll in Verbindung mit meinem Vertragspartner kommen. Das ist Bauträger und das habe ich schon seit Jahre getan. Es bringt nichts. Mein Bauträger bzw. putze sagen halt "kein Mangel". Wenn ausreichend viel Putz abbröckelt, dann kommt der putze und Verputz-Schaden im Rinnsale-Bereiche wird zugeschmiert. Immer nachdem Verputz-Schaden zugeschmiert wird, läuft das Wasser entweder einfach weiter (von die gleiche Stellen) oder einfach woanders aus der Wand.
    Schaden bzw. Mängel, welche (noch) nicht besonders sichtbar ist, wird vom Bauträger und putze ignoriert. Im Erdreich und andere Wandflächen gibt es auch Abplatzungen. Es gibt Rissbildung. Es gibt "weiche" Verputz-Stellen. Die übrige Schaden-Stellen sind bis jetzt noch relativ klein. Jedes Jahr kommt halt mehr. Und reparierte Stellen sind meistens nicht repariert, sondern nur "versteckt". Ich will die Probleme lösen, bevor Gewährleistung nicht mehr gilt.
    Ich bin schon mehrmals mit Hersteller in Verbindung gekommen. Der Hersteller hat vor einige Monate gesagt, ich soll selber einen Gutachten holen.
    So, das habe ich nun getan. Ich bekomme immer noch keine Begutachtung vom Hersteller und Hersteller will auch keine Stellungnahme bzgl. meine "Privat-Gutachten" geben. Angeblich wird Hersteller so was nur für Verputzer machen. Ich als "End-User" bekomme gar nichts (schriftlich) vom Hersteller und eigentlich nur wenig "mundlich".
    Ich bin einfach der Meinung, das hilft gar nichts, und macht alles nur schwieriger. Und dann, wenn behauptet wird, dass 2 mm Verputz (gesamt Stärke) einwandfrei funktionieren kann ... Mensch ...
    Danke für deine Input, Veikko.
    Gruße
    • Name:
    • Frau Am-072-Har
  8. WDVS Gutachten: Anforderung zur Einsicht der Dokumente

    schick mir mal die beiden Gutachten ...
    ... schick mir mal die beiden Gutachten ...
  9. und die Zulassung 🙂

    ... und die Zulassung 🙂
  10. alles

    klar. 🙂
    Gruß
    • Name:
    • Frau Am-072-Har
  11. WDVS Fassade: Dank für die Unterstützung im Forum

    Danke!
    vielen Dank an " ... " und "the General". 😉 )
    Gruß aus Schwabenländle,
    • Name:
    • Frau Am-072-Har
  12. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    WDVS Fassade: Verputzstärke, Sanierung & Hersteller-Aussagen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um eine WDVSAbk.-Fassade, bei der die Verputzstärke geringer ist als in der Zulassung angegeben. Ein Gutachten bestätigt die Mängel, was zu Fragen bezüglich Sanierung und Verantwortlichkeit des Bauträgers führt. Die Kommunikation mit dem Hersteller gestaltet sich schwierig, da dieser eine Begutachtung ablehnt und auf den Vertragspartner (Bauträger) verweist.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag WDVS Fassade: Gutachten bestätigt Mängel – Hersteller-Aussagen ist das WDVS nicht zulässig, da fast alle Vermutungen bestätigt wurden. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer genauen Prüfung der Fassade.

    ✅ Zusatzinfo: Es wird empfohlen, den zuständigen Außendienstler zu kontaktieren und eine schriftliche Stellungnahme einzufordern, wie im Beitrag WDVS Fassade: Außendienst-Gutachten – Protokoll-Empfehlung beschrieben. Dies dient als Nachweis und Grundlage für weitere Schritte.

    🔴 Kritisch/Risiko: Wenn der Bauträger aufgrund von Hersteller-Aussagen keine Maßnahmen ergreift, besteht ein Risiko für die Fassade. Eine schriftliche Stellungnahme des Systemanbieters ist daher unerlässlich, wie im Beitrag WDVS Fassade: Schriftliche Stellungnahme vom Systemanbieter nötig! betont wird.

    🔧 Praktische Umsetzung: Betroffene sollten die Gutachten einsehen, um sich ein umfassendes Bild der Situation zu machen, wie im Beitrag WDVS Gutachten: Anforderung zur Einsicht der Dokumente vorgeschlagen. Dies ermöglicht eine fundierte Entscheidung über die nächsten Schritte zur Sanierung der WDVS Fassade.

    👉 Handlungsempfehlung: Es ist ratsam, den Bauträger zu involvieren und auf eine Begutachtung durch den Hersteller zu bestehen, um die Verantwortlichkeiten zu klären und eine Sanierung der WDVS Fassade zu erreichen. Siehe auch WDVS Schaden: Keine Hersteller-Begutachtung – Bauträger involvieren!.

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