Porenbeton: Maximale Fugenbreite für optimalen Wärmeschutz im Hintermauerwerk?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die zulässige Fugenbreite bei Porenbeton-Hintermauerwerk. Expertenmeinungen gehen auseinander, ob die vorhandenen Fugen von bis zu 20 mm tolerierbar sind. Es wird die Verwendung von speziellem Wärmeschutzmörtel (LM21) als mögliche Lösung diskutiert, aber auch die Einhaltung der DIN-Norm für Stoßfugen von 10 mm gefordert. Die Stabilität des Mauerwerks und die korrekte Ausführung der Türlaibungen werden ebenfalls thematisiert.
🔴 Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · ⚠️ Achtung · 👉 Handlungsempfehlung
Porenbeton: Maximale Fugenbreite für optimalen Wärmeschutz im Hintermauerwerk?
Wie kann man diese Lücken denn jetzt noch vollflächig schließen und dabei den Wärmeschutz gewährleisten? Der Bauträger meint dazu, die Lücken könnte man jetzt noch nachträglich mit Mörtel zuschmieren.
Vielen Dank für eine Info!
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Fugenbreiten bis zu 20 mm im Porenbeton-Hintermauerwerk stellen einen gravierenden Mangel dar – sie gefährden die Luftdichtheit, reduzieren den Wärmeschutz massiv und begünstigen Tauwasserausfall sowie Schimmelbildung.
🔴 KRITISCH: Ein bloßes "Zuschmieren" der Fugen mit Standardmörtel ist fachlich unzulässig, führt zu Schwindrissen und verschlechtert die Bauphysik – keine akzeptable Sanierungsmaßnahme.
⚠️ WICHTIG: Die zulässige maximale Fugenbreite beträgt 1–3 mm (Dünnbettverfahren); Abweichungen erfordern umgehend fachgerechte Korrektur nach DINAbk. 1053-1, DIN 4165 und Herstellerrichtlinien.
⚠️ WICHTIG: Vor Sanierung ist zwingend eine bauphysikalische Begutachtung durch einen unabhängigen, zertifizierten Bausachverständigen (z. B. nach DIN 4108-10) erforderlich – inkl. Luftdichtheitsprüfung (Blower-Door-Test).
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle, die Fugenbreite bei Porenbetonsteinen im Hintermauerwerk so gering wie möglich zu halten, idealerweise zwischen 1-3 mm. Größere Fugen stellen eine Wärmebrücke dar und beeinträchtigen den Wärmeschutz erheblich.
🔴 Gefahr: Eine zu große Fugenbreite kann zu erhöhtem Wärmeverlust und Feuchtigkeitsproblemen im Mauerwerk führen.
Um den Wärmeschutz sicherzustellen, sollten Sie:
- Dünnbettmörtel verwenden, der speziell für Porenbeton geeignet ist.
- Die Verarbeitungshinweise des Mörtelherstellers genau beachten.
- Auf eine vollflächige Verklebung der Steine achten, um Hohlräume zu vermeiden.
Ich rate Ihnen, die Einhaltung der Fugenbreite während der Bauphase regelmäßig zu kontrollieren und bei Abweichungen den Bauträger umgehend zu informieren.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ausführung der Fugen von einem unabhängigen Bausachverständigen überprüfen, um sicherzustellen, dass die Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllt werden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Problem mit übermäßig breiten Fugen (bis zu 20 mm) im Porenbeton-Hintermauerwerk eines Rohbaus. Dies ist ein kritischer Mangel, der die Luftdichtheit und den Wärmeschutz der Außenwand erheblich beeinträchtigen kann. Porenbeton ist ein dampfdiffusionsoffener Baustoff, dessen Wärmedämmfähigkeit maßgeblich von einer homogenen, fugenarmen Ausführung abhängt.
🔴 Gefahr: Die Fugenbreite von bis zu 20 mm stellt einen gravierenden Mangel dar. Solche Lücken führen zu unkontrollierten Luftströmungen (Konvektion) in der Dämmebene, was den Wärmeschutz drastisch reduziert und zu Tauwasserausfall im Bauteil führen kann. Die Aussage des Bauträgers, die Lücken einfach mit Mörtel zuzuschmieren, ist fachlich falsch und unzureichend.
❌ Widerspruch: Ein bloßes "Zuschmieren" mit Mörtel ist keine geeignete Sanierungsmaßnahme. Mörtel allein kann die Fugen nicht kraftschlüssig und dauerhaft luftdicht verschließen. Zudem besteht die Gefahr von Schwindrissen im Mörtel, die erneut Undichtigkeiten verursachen. Dieses Vorgehen entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik.
➕ Ergänzung: Fachgerecht wäre ein vollflächiges, dünnlagiges Vermörteln der Steine im Dünnbettverfahren (maximale Fugenbreite 1-3 mm) gewesen. Für die nachträgliche Sanierung der bestehenden Lücken ist ein spezieller, haftvermittelnder Sanierungsmörtel oder ein PU-Dichtungsschaum für Porenbeton erforderlich. Zwingend notwendig ist zudem die Überprüfung der Luftdichtheit der gesamten Wandebene, z. B. mittels eines Differenzdruck-Messverfahrens (Blower-Door-Test).
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen oder Energieberater mit der Begutachtung der ausgeführten Mauerwerksarbeiten. Lassen Sie ein detailliertes Sanierungskonzept für die Fugen erstellen und bestehen Sie auf einer fachgerechten Ausführung nach DIN 1053-1. Dokumentieren Sie alle Mängel schriftlich und setzen Sie dem Bauträger eine angemessene Frist zur Nachbesserung. Nur so können Sie sicherstellen, dass der Wärmeschutz und die Dauerhaftigkeit der Außenwand gewährleistet sind.
KI-Analyse (Qwen)
Bei Porenbeton-Hintermauerwerk mit einer geplanten Kerndämmung und Luftschicht ist die Fugenqualität entscheidend für die thermische und bauphysikalische Leistungsfähigkeit der Wandkonstruktion.
🔴 Gefahr: Fugenbreiten bis zu 20 mm sind gravierend zu hoch und verletzen die geltenden Regelwerke (DIN 4165, DIN EN 1996-1-1 sowie die Herstellerrichtlinien für Porenbeton). Solche Lücken führen zu massiven Wärmebrücken, erhöhtem Feuchteeintrag und potenzieller Schimmelbildung im Bereich der Fugen.
⚠️ Korrektur: Das Nachträgliche "Zuschmieren" mit Mörtel ist keine fachgerechte Lösung – Mörtel schrumpft, haftet unzureichend auf Porenbeton und verschlechtert die Diffusionsfähigkeit; zudem bleibt die Luftschicht nicht funktionsfähig, wenn Fugen nicht fachgerecht geschlossen sind.
➕ Ergänzung: Für Porenbeton ist eine maximale Fugenbreite von 2–3 mm vorgeschrieben; bei größeren Abweichungen ist eine komplette Korrektur durch Aufmauern oder Austausch der betroffenen Steine erforderlich – eine Nachbesserung mit Putz oder Mörtel ist bauphysikalisch und normativ unzulässig.
✅ Zustimmung: Die gewählte Wandkonstruktion (Porenbeton + Kerndämmung + Luftschicht + Verblendmauerwerk) ist grundsätzlich sinnvoll, sofern alle Schichten fachgerecht ausgeführt und dicht sind.
🔴 Gefahr: Unkontrollierte Luftschichten mit undichten Fugen führen zu Konvektionsströmungen, die den Wärmeschutz massiv reduzieren und die Dämmwirkung der Kerndämmung nahezu aufheben können.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Wärmedämmung und Mauerwerksbau (z. B. nach DIN 4108-10 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau), um die Fugenqualität, die Luftschichtdichtheit und die thermische Durchlässigkeit der Wand zu prüfen – eine Korrektur darf erst nach fachlicher Bewertung erfolgen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Fugenbreiten bis zu 20 mm als gravierenden Mangel mit erheblichen Folgen für Wärmeschutz, Luftdichtheit und Feuchteschutz.
- Alle drei fordern maximal 1–3 mm Fugenbreite für Porenbeton-Hintermauerwerk – insbesondere im Dünnbettverfahren.
- Alle drei lehnen das "Zuschmieren" mit Standardmörtel entschieden ab und bewerten es als fachlich unzulässig.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont Kontrolle während der Bauphase, während DeepSeek und Qwen den Fokus klar auf nachträgliche Sanierung und fachliche Dokumentation legen.
- Qwen verweist explizit auf DIN 4165 und DIN EN 1996-1-1, GoogleAI nennt nur allgemein "anerkannte Regeln der Technik", DeepSeek konkretisiert DIN 1053-1.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt den Hinweis auf PU-Dichtungsschaum oder haftvermittelnden Sanierungsmörtel als einzige mögliche Nachbesserungsoption – GoogleAI und Qwen nennen dies nicht.
- Qwen fordert explizit Aufmauern oder Austausch betroffener Steine als einzige zulässige Korrektur – tiefergehend als GoogleAI, aber konsistent mit DeepSeeks Forderung nach fachgerechter Ausführung.
❌ Widerspruch:
- DeepSeek und Qwen widersprechen sich nicht, aber beide widersprechen klar der Aussage des Bauträgers ("einfaches Zuschmieren reicht aus") – und diese Aussage wird von keiner KI als vertretbar eingestuft. GoogleAI erwähnt den Bauträger nicht, geht aber mit "umgehende Information des Bauträgers bei Abweichung" implizit von einer Nachbesserungspflicht aus.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste, konsensbasierte Empfehlung lautet: keine Sanierung ohne vorherige Begutachtung durch einen zertifizierten Sachverständigen – unterstützt von DeepSeek und Qwen, und ergänzt durch Googles Hinweis auf unabhängige Überprüfung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Fugenbreite max. zulässig ✅ 1–3 mm; Werte bis 20 mm sind gravierender Mangel nach allen drei KIs. "Zuschmieren" mit Mörtel ❌ Alle drei Modelle lehnen dies als fachlich unzulässig und bauphysikalisch schädlich ab. Fachliche Sanierungsmöglichkeiten ⚠️ DeepSeek nennt PU-Schaum / Sanierungsmörtel; Qwen fordert Steinaustausch/Aufmauern; GoogleAI bleibt unkonkret – Konsens: nur nach Sachverständigenbegutachtung. Normative Einordnung ✅ Alle verweisen auf DIN-Normen (1053-1, 4165, EN 1996-1-1) und Herstellerrichtlinien. Notwendigkeit externer Begutachtung ✅ Einstimmige Forderung nach unabhängiger Prüfung durch zertifizierten Bausachverständigen (z. B. nach DIN 4108-10). 👉 Handlungsempfehlung: Keine Sanierungsmaßnahme ohne vorherige, schriftliche Begutachtung durch einen zertifizierten Fachmann – dies ist die einzige sicherheitskonforme Vorgehensweise, die alle drei KI-Analysen einhellig fordern.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unkontrollierte Konvektionsströmungen in Fugen Massive Reduktion der Dämmwirkung – Wärmeleitzahl steigt um bis zu 400 %, Kerndämmung wird wirkungslos. 🔴 Risiko Tauwasserausfall in Fugenbereichen Langfristige Feuchteschäden, Materialzerstörung des Porenbetons, Korrosion von Armierungen. 🔴 Risiko Schimmelbildung im Innenbereich Gesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen), Schadensersatzansprüche, Wertminderung der Immobilie. 🔴 Risiko Rechtliche Haftung des Bauträgers bei Normverstößen Gefahr von Mängelrüge, Nachbesserungszwang, Schadensersatz, Verzugshafung – auch nach Baufertigstellung. 🔴 Risiko Fehlende Luftdichtheit der gesamten Wandebene Verstoß gegen Energieeinsparverordnung (EnEVAbk. / GEG), Ablehnung der Schlussabnahme oder Energieausweis. ✅ Chance Fachgerechte Sanierung nach Sachverständigen-Begutachtung Langfristige Wertsteigerung, Energiekosteneinsparung bis zu 25 %, Erfüllung gesetzlicher Anforderungen. ✅ Chance Nutzung der Kerndämmung mit funktionierender Luftschicht Optimale sommerliche Wärmeschutzleistung, reduzierte Überhitzungsgefahr, höhere Wohnkomfortwerte. ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Energieberaters frühzeitig Finanzierungsoptionen (z. B. KfW-Förderung 430/440), professionelle Dokumentation für Förderanträge. ✅ Chance Systematische Dokumentation aller Mängel Stärkere Verhandlungsposition gegenüber Bauträger, klare Nachbesserungsforderung mit Fristsetzung, rechtssichere Beweissicherung. ✅ Chance Auswahl eines spezialisierten Baubetriebs mit Porenbeton-Erfahrung Minimierung von Folgeschäden, termingerechte Sanierung, Gewährleistung für nachträgliche Arbeiten. Orientierungshilfen
- Sofortige fachliche Sicherung des Sachstands: Fotografieren und dokumentieren Sie alle Fugenbereiche mit Maßband – notieren Sie exakte Breiten, Lage und Bauabschnitt; speichern Sie alle schriftlichen Kommunikationen mit dem Bauträger.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Bausachverständigen nach DIN 4108-10 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau – nicht den vom Bauträger benannten Gutachter.
- Sanierungskonzept einfordern: Verlangen Sie vom Sachverständigen ein schriftliches Sanierungskonzept mit klaren Angaben zur Methode (z. B. Steinaustausch), verwendeten Materialien (z. B. haftvermittelnder Sanierungsmörtel) und Prüfverfahren (z. B. Blower-Door-Test).
- Formelle Mängelrüge abgeben: Übermitteln Sie dem Bauträger eine schriftliche, fristgesetzte Mängelrüge mit Einbeziehung des Gutachtens, unter Hinweis auf Verstöße gegen DIN 1053-1, DIN 4165 und die EnEV/GEG.
- Förderung prüfen: Wenden Sie sich an Ihre zuständige KfW-Stelle – bei fachgerechter Sanierung nach energetischen Standards können Zuschüsse oder zinsverbilligte Darlehen (z. B. KfW 430) möglich sein.
- Energieberater hinzuziehen: Beauftragen Sie parallel einen Energieberater mit Anerkennung nach § 22 GEG, um die energetische Einordnung der Mängel und die notwendigen Anpassungen im Energieausweis zu klären.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Porenbeton
- Porenbeton ist ein leichter, mineralischer Baustoff mit guten Wärmedämmeigenschaften. Er wird aus Kalk, Zement, Sand und Wasser hergestellt und durch Zugabe von Treibmitteln mit Poren versehen. Porenbeton wird häufig für den Bau von Innen- und Außenwänden verwendet.
Verwandte Begriffe: Gasbeton, Ytong, Hebel. - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die angrenzenden Bauteile. Wärmebrücken können zu erhöhtem Energieverbrauch, Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Kältebrücke, Wärmeableitung, Dämmung. - Dünnbettmörtel
- Dünnbettmörtel ist ein spezieller Mörtel, der in sehr dünnen Schichten aufgetragen wird. Er wird häufig für die Verklebung von Porenbetonsteinen verwendet, um eine möglichst geringe Fugenbreite zu erzielen.
Verwandte Begriffe: Klebemörtel, Mauermörtel, Fugenmörtel. - Kerndämmung
- Kerndämmung ist eine Dämmung, die in den Hohlraum zwischen zwei Mauerwerksschalen eingebracht wird. Sie dient dazu, den Wärmeverlust durch die Außenwand zu reduzieren.
Verwandte Begriffe: Hohlschichtdämmung, Innendämmung, Außendämmung. - Verblendmauerwerk
- Verblendmauerwerk ist eine äußere Schicht aus Mauersteinen, die vor eine tragende Wand gesetzt wird. Es dient hauptsächlich der optischen Gestaltung und dem Schutz der tragenden Wand vor Witterungseinflüssen.
Verwandte Begriffe: Sichtmauerwerk, Klinkerfassade, Fassadenverkleidung. - Wärmeschutz
- Wärmeschutz bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts durch die Gebäudehülle. Ein guter Wärmeschutz trägt dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und ein angenehmes Raumklima zu schaffen.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Energieeffizienz, Heizkosten. - Mörtel
- Mörtel ist ein Baustoff, der aus einem Bindemittel (z.B. Zement, Kalk), Zuschlagstoffen (z.B. Sand) und Wasser besteht. Er dient dazu, Mauersteine miteinander zu verbinden und Fugen zu verschließen.
Verwandte Begriffe: Zementmörtel, Kalkmörtel, Mauermörtel.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Vorteile bietet Dünnbettmörtel bei Porenbeton?
Dünnbettmörtel ermöglicht sehr schmale Fugen, was den Wärmeverlust reduziert und die Stabilität des Mauerwerks erhöht. Er ist speziell auf die Eigenschaften von Porenbeton abgestimmt und sorgt für eine optimale Verbindung der Steine. - Wie kann ich die Fugenbreite während des Baus kontrollieren?
Verwenden Sie ein Fugenmaßband oder eine Fugenlehre, um die Breite der Fugen regelmäßig zu überprüfen. Achten Sie darauf, dass die Steine sauber und eben verlegt werden, um Abweichungen zu vermeiden. Dokumentieren Sie die Kontrollen und informieren Sie den Bauträger bei Problemen. - Was passiert, wenn die Fugenbreite zu groß ist?
Zu große Fugen führen zu Wärmebrücken, erhöhen den Energieverbrauch und können Feuchtigkeitsprobleme verursachen. Im schlimmsten Fall kann dies zu Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen. Eine Sanierung der Fugen kann erforderlich sein, um die Wärmedämmung wiederherzustellen. - Welche Rolle spielt die Kerndämmung beim Wärmeschutz?
Die Kerndämmung zwischen Porenbeton und Verblendmauerwerk ist entscheidend für den Wärmeschutz. Sie reduziert den Wärmeverlust durch die Außenwand erheblich und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei. Die Dicke und Qualität der Dämmung müssen den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen. - Muss ich spezielle Vorkehrungen treffen, wenn ich nachträglich eine Außendämmung anbringen möchte?
Ja, eine nachträgliche Außendämmung kann sinnvoll sein, um den Wärmeschutz weiter zu verbessern. Es ist wichtig, die vorhandene Bausubstanz zu prüfen und die Dämmung fachgerecht anzubringen, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Lassen Sie sich von einem Energieberater beraten, um die optimale Lösung zu finden. - Wie beeinflusst die Luftschicht zwischen Kerndämmung und Verblendmauerwerk den Wärmeschutz?
Die Luftschicht dient zur Hinterlüftung des Verblendmauerwerks und trägt dazu bei, Feuchtigkeit abzutransportieren. Sie sollte ausreichend dimensioniert sein, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Eine zu geringe Luftschicht kann zu Feuchtigkeitsproblemen und Schäden am Mauerwerk führen. - Welche Alternativen gibt es zu Porenbeton?
Alternativen zu Porenbeton sind beispielsweise Kalksandstein, Ziegel oder Holz. Jedes Material hat seine spezifischen Vor- und Nachteile in Bezug auf Wärmeschutz, Schallschutz, Tragfähigkeit und Kosten. Die Wahl des geeigneten Materials hängt von den individuellen Anforderungen und den örtlichen Gegebenheiten ab. - Wie wichtig ist die Qualität des Mörtels für die Haltbarkeit des Mauerwerks?
Die Qualität des Mörtels ist entscheidend für die Haltbarkeit des Mauerwerks. Er muss auf die Eigenschaften der verwendeten Steine abgestimmt sein und eine gute Haftung gewährleisten. Verwenden Sie nur Mörtel, der den einschlägigen Normen und Richtlinien entspricht.
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🔴 Pfusch am Bau: 20mm Fugenbreite bei Porenbeton – Ursachen!
Das ist Pfusch Waren die Maurer zu besoffen ...
Das ist Pfusch! Waren die Maurer zu besoffen die Steine direkt aneinander zu setzen? Mal so direkt frag. Weil 20 mm ist schon recht heftig und kann auch nicht durch Toleranzen im Bereich der Nuten und Federn verursacht werden. -
Alternative: Dämmmörtel für Porenbeton-Fugen – Vorteile & Nachteile
2,0 cm ist doch Gut, was habt Ihr Eigentlich ;-(
aber nur, weil die sich mit Dämmmörtel besser ausfugen (bitte nicht zuschmieren) lassen, als 1,0 cm. Ansonsten, oje—wie (warum) mach die das nur? Haben die Butzemänner etwa versucht die Steine zu ziehen um weniger zu ssägen? -
Porenbeton: Wärmeschutzmörtel LM21 – Lösung oder Pfusch-Vertuschung?
Pfusch bleibt's
Habe zwischenzeitlich auch mit Hebel (Hersteller der Porenbetonsteine) telefoniert - die meinen auch, dass es speziellen Wärmeschutzmörtel gibt - LM21, der dann von beiden Seiten eingebracht werden muss. Damit ist dann wohl dem Wärmeschutz genüge getan, aber gepfuscht ist das Mauerwerk trotzdem. Auch wenn ich mir die Türlaibungen anseh, die gehen bis zu 5 cm aus dem Lot. Die Steine sind ganz schön krumm geschnitten, da mit Alligator bearbeitet und nicht mit einer Bandsäge gesägt. Immerhin habe ich mich mit dem Bauträger geeinigt, dass die Steine an den krummen Türlaibungen neu gemauert werden.
Am liebsten wär mir ja, die würden die bisherigen Mauern umstoßen und nochmal neu anfangen, aber das geht wohl nicht ohne langen Streit. -
Porenbeton-Mauerwerk: DIN-Norm für Stoßfugen – Statiker einschalten!
tolle Antworten
Stabilität des Mauerwerks entsteht u.a. und im wesentlichen durch den verband, d.h. die steine müssen an den Stoßfugen Verbindung haben. dies kann formschlüssig - durch Stoßfugenverzahnung erfolgen oder durch vermörtelte fugen. wenn ich mich nicht täusche, legt die DINAbk. ein Stoßfugenmaß von 1,0 cm fest. alles anderist Pfusch. fragen sie ihren Statiker - wenn es hart kommt, muss das entsprechende Mauerwerk raus und neu erstellt werden! -
Ursache: Porenbeton-Fugen zu breit – Handhabungsprobleme?
Das Problem entsteht vermutlich dadurch das es den ...
Das Problem entsteht vermutlich dadurch das es den Jungs zu eng wird wenn sie die Steine, die ja an den Grifftaschen getragen werden, absetzen. Bei dicken Wurstfingern kann das nämlich schon recht eng werden 🙂. Hier würde es aber helfen die Steine die 2 cm an den anderen Stein ranzuschieben, dazu sind die Jungs aber wohl zu faul.
Und so wie sich das bisher anhört ist da noch mehr Pfusch zu erwarten. Ich rate dringend zu einem externem Bauüberwacher! -
Diskussion: Porenbeton-Mauerwerk – Sarkasmus als Problemlösung?
tolle Antworten die 2.
Hier scheinen einige nicht zu bemerken, das die erst genannten Antworten das Problem nicht beschönigen, sondern – zugegeben mit Sarkasmus versehen Antworten gegeben haben, welche sehr wohl zur Problemlösung beitragen. Bei einem solchen Zustand meines Gewerks, schützt mich Sarkasmus vorm Weinen. Wenn ich nun aber lesen muss, dass auch noch die Anschläge gravierend daneben sind, würde ich den AN darauf hinweisen, dass Sie die Arbeit genau beobachten werden und sofort reagieren werden. Ziehen Sie jemanden dazu, der Mauerwerk beurteilen kann. Wenn etwas so offensichtlich daneben ist, ist davon auszugehen, dass noch mehr im Argen liegt.
PS. : Wir haben auch nicht nur Badsägen im Einsatz, aber 2,0 cm Stoßfugen gibt es bei uns nur im Bereich der Stumpfstöße und da gehören die hin. Aber vermörtelt. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Porenbeton: Fugenbreite im Hintermauerwerk – Wärmeschutz gefährdet?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die zulässige Fugenbreite bei Porenbeton-Hintermauerwerk. Expertenmeinungen gehen auseinander, ob die vorhandenen Fugen von bis zu 20 mm tolerierbar sind. Es wird die Verwendung von speziellem Wärmeschutzmörtel (LM21) als mögliche Lösung diskutiert, aber auch die Einhaltung der DINAbk.-Norm für Stoßfugen von 10 mm gefordert. Die Stabilität des Mauerwerks und die korrekte Ausführung der Türlaibungen werden ebenfalls thematisiert.
🔴 Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag 🔴 Pfusch am Bau: 20mm Fugenbreite bei Porenbeton – Ursachen! sind Fugenbreiten von 20 mm als "Pfusch am Bau" zu betrachten und können nicht durch Toleranzen erklärt werden. Dies sollte dringend von einem Fachmann überprüft werden.
✅ Empfehlung: Der Einsatz von Dämmmörtel, wie im Beitrag Alternative: Dämmmörtel für Porenbeton-Fugen – Vorteile & Nachteile vorgeschlagen, kann eine Möglichkeit sein, die Wärmedämmung zu verbessern. Es ist jedoch wichtig, den Mörtel fachgerecht zu verarbeiten und nicht nur "zuzuschmieren".
⚠️ Achtung: Wie im Beitrag Porenbeton-Mauerwerk: DIN-Norm für Stoßfugen – Statiker einschalten! betont, ist die Einhaltung der DIN-Norm für Stoßfugen (10 mm) entscheidend für die Stabilität des Mauerwerks. Bei Abweichungen sollte ein Statiker hinzugezogen werden.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Statiker oder Bauüberwacher hinzuzuziehen, um die Situation vor Ort zu beurteilen und geeignete Maßnahmen zur Behebung der Mängel festzulegen. Die Beiträge Porenbeton: Wärmeschutzmörtel LM21 – Lösung oder Pfusch-Vertuschung? und Ursache: Porenbeton-Fugen zu breit – Handhabungsprobleme? bieten weitere Einblicke in mögliche Ursachen und Lösungsansätze.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Porenbeton, Fugenbreite, Hintermauerwerk, Wärmeschutz". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Naturstein-Sockel verkleiden: Kalksteinplatten auf Beton/Bimsstein – Anleitung & Tipps
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